Heute: Frisch gereinigtes Leder braucht danach Schutz. Zur Glattlederpflege

Aus dem Blog: Was eine Lederversiegelung schützt und was nicht. Zum Ratgeber

Wieder da: Koch-Chemie Autoshampoo "As" ist lieferbar. Zum Produkt

Neu: Koch-Chemie Exterior Brush in vier Farben. Zu den Pinseln

Meistgekauft: Koch-Chemie Green Star löst Schmutz innen wie außen. Zum Produkt

Aktion: Viele D-CON Produkte sind gerade reduziert. Zu den Angeboten

Abverkauf: INNOVACAR läuft aus, viele Restbestände sind reduziert. Zur Marke

Beratung: Pflegemilch oder Versiegelung fürs Leder? Frag per WhatsApp. Chat starten

Versand: In Deutschland ab 89 Euro versandkostenfrei mit DHL. Zur Versandseite

Samstag: Trocken angesagt, plane deinen Lacktag. Zur Lackpflege

Kundensupport: Wo ist meine Bestellung? Sendung, Rechnung, Retoure. Zum Hilfecenter

Käuferschutz: Echte Bewertungen bei Trusted Shops. Bewertungen lesen

Werkzeuge

(17 Produkte)
Elektrowerkzeug für die Fahrzeugaufbereitung: Schleifmaschinen tragen vor der Politur Lack und Spachtel ab, Poliermaschinen glätten den Klarlack, Heißluftpistolen machen Folie formbar, Akku-Schraubendreher lösen Verkleidungen, Kompressoren liefern Druckluft. Im FLEX-System treibt ein 18-Volt-Akku Poliermaschine, Schleifer, Heißluftpistole und Kompressor an, RUPES iBrid ist ein eigenes Akkusystem. Gewählt wird nach Arbeitsschritt und Akkuplattform.

Anzeige
Ansicht als

    • Beim Elektrowerkzeug zählt erst der Arbeitsschritt, dann die Akkuplattform

      Was ist Elektrowerkzeug für die Fahrzeugaufbereitung? Maschinen, die Lack abtragen, glätten, Folie erwärmen, Verkleidungen lösen oder Druckluft liefern. Welche du brauchst, entscheidet der Arbeitsschritt am Fahrzeug. Welche später ohne neuen Akku dazukommen, entscheidet die Akkuplattform.


      Elektrowerkzeug ist in der Fahrzeugaufbereitung der Sammelbegriff für Maschinen mit Motor, die am Fahrzeug etwas verändern, statt es nur zu reinigen: Sie tragen Klarlack ab, glätten ihn, machen Folie formbar oder lösen die Schrauben an Blenden und Verkleidungen. Dieser Bereich der Werkstatt ordnet die Maschinen nach dem Schritt, in dem sie arbeiten, und nach der Versorgung, die sie brauchen: Kabel oder Akku. Druckluft liefert der Kompressor für Reifen und Reinigungspistole.

      • Drei Millimeter Hub für den Klarlack. Ein Exzenterschleifer mit 3 mm Hub nimmt Läufer und Einschlüsse im Klarlack ab, einer mit 5 mm Hub ist für Spachtel gedacht. Das Schleifbild glättet danach die Poliermaschine.
      • Ein Akku, viele Maschinen. Poliermaschine, Schleifer, Heißluftpistole und Akku-Kompressor von FLEX teilen sich die 18-Volt-Klasse. Dazu kommt ein Ladegerät, das auch die 12-Volt-Klasse lädt, statt einer Ladestation pro Gerät.
      • Wärme misst du an der Folie. 3M nennt für seine Wrap-Folie 2080 zum Verformen 40 bis 50 Grad Celsius und zum Nachwärmen 80 bis 95 Grad, jeweils an der Folie gemessen. Die Heißluftpistole liefert die Hitze, den Wert gibt das Material vor.

      Praxistipp von Detailing1: Kauf die erste FLEX-Akku-Maschine als Set und jede weitere als C-Variante, also als Solo-Gerät ohne Akku und Ladegerät. Die beiden FLEX-Akku-Poliermaschinen gibt es als Set mit zwei 18-Volt-Akkus zu 5,0 Ah und Ladegerät oder als C-Variante ohne beides. Wer mit einer C-Variante einsteigt, steht ohne Energie da. Wer ab der zweiten Maschine weiter Sets kauft, sammelt Ladegeräte, die er nicht braucht.


      Werkzeuge bearbeiten das Fahrzeug, Reinigungsgeräte entfernen nur Schmutz

      Elektrowerkzeug bearbeitet das Fahrzeug selbst: Es trägt Lack ab, glättet ihn, erwärmt Folie oder löst Verkleidungen, während Reinigungsgeräte nur Schmutz, Staub und Wasser bewegen.

      Die Grenze ist praktisch gemeint. Hochdruckreiniger, Sauger und Gebläse findest du unter Reinigungsgeräte, sie arbeiten ohne Abtrag. Die Maschinen in diesem Bereich arbeiten mit Kontakt und Wirkung: Ein Exzenterschleifer nimmt Material weg, eine Poliermaschine trägt mit der Politur feine Schichten ab, eine Heißluftpistole verändert die Form einer Folie. Jede dieser Wirkungen ist gewollt, und jede lässt sich überdosieren.

      Darin liegt das Risiko dieses Bereichs. Klarlack wächst nicht nach: Was ein Schleifer oder eine Poliermaschine abgetragen hat, ist weg. Die erste Frage lautet deshalb nicht, welche Maschine am kräftigsten ist, sondern welchen Arbeitsschritt dein Fahrzeug überhaupt braucht. Wer nur Swirls entfernen will, hält mit einem Schleifer ein Werkzeug in der Hand, das mehr abträgt, als die Aufgabe verlangt.

      FLEX gliedert sein Automotive-System in genau diese Kette: reinigen mit Sauger und Gebläse, schleifen, polieren, finishen. Dazu ordnet der Hersteller Heißluftpistolen fürs Folieren, Inspektionsleuchten und einen Kompressor zu. Die Maschinen hier folgen derselben Reihenfolge, weil sie der Arbeit am Fahrzeug entspricht und nicht der Ordnung eines Katalogs.

      Was du hier nicht findest, sind Handwerkzeug-Sets. Unter dem Suchbegriff KFZ-Werkzeug laufen vor allem Steckschlüssel und Werkzeugsets für die Reparatur, dieses Handwerkzeug führen wir nicht. In diesem Bereich geht es um Maschinen, die Lack, Folie und Verkleidung bearbeiten, und um die Energie, mit der sie laufen.

      Der Schleifer arbeitet vor der Poliermaschine und ersetzt sie nie

      Am Fahrzeug arbeiten die Maschinen in einer festen Folge: erst schleifen, wo Material über der Fläche steht, dann polieren; Wärme, Schrauber und Druckluft begleiten die Arbeit.

      Arbeitsschritt Maschine Versorgung
      Läufer, Einschlüsse, Spachtel abtragen Exzenterschleifer, Schwingschleifer Kabel oder 18-Volt-Akku
      Schleifbild, Swirls und Hologramme glätten Exzenter-Poliermaschine, Rotationspolierer Kabel oder 18-Volt-Akku
      Folie verformen und nachwärmen Heißluftpistole Kabel oder 18-Volt-Akku
      Kennzeichen und Verkleidungen lösen Akku-Schraubendreher fest eingebauter Akku
      Reifen und Sprüher füllen Akku-Kompressor 18-Volt-Akku
      Dauerluft für Pistole und Montiermaschine Kesselkompressor Steckdose

      Die Tabelle zeigt, warum die Versorgung so viel Gewicht hat: Vier der sechs Schritte können an derselben 18-Volt-Klasse laufen. Nur der Schrauber mit seinem fest eingebauten Akku und der Kesselkompressor an der Steckdose haben eine eigene Energiequelle.

      Schleifen ist der gröbste Schritt. Der Exzenterschleifer arbeitet rund, der Schwingschleifer mit rechteckiger Platte für ebene Flächen. Entscheidend ist der Hub, also der Durchmesser der kleinen Kreisbahn, die der Schleifteller zusätzlich zu seiner Drehung fährt. Je größer der Hub, desto mehr Material geht weg. Für dich heißt das: kleiner Hub für den Klarlack, großer für Spachtel. Die Tiefe dazu steht unter Schleifmaschinen.

      Polieren glättet danach das Schleifbild und nimmt Swirls und Hologramme aus dem Lack. Welche Bauart dazu passt, Exzenter mit Freilauf, Zwangsrotation oder Rotation, erklärt die Seite Poliermaschinen. Direkt nach Bauart sortiert findest du sie unter Exzenter-Poliermaschinen und Rotations-Poliermaschinen. Hier zählt die Reihenfolge: Nach dem Schleifen folgt immer eine Politur, eine Politur braucht dagegen nicht immer einen Schleifer davor.

      Wärme und Drehmoment sind die Nebenschritte. Die Heißluftpistole macht Folie beim Verformen und Nachwärmen formbar und löst den Kleber alter Aufkleber, mehr dazu unter Heißluftpistolen. Der Akku-Schraubendreher löst Kennzeichen, Blenden und Innenraumverkleidungen, damit Kanten frei liegen, bevor poliert oder foliert wird.

      Die Versorgung läuft über zwei Wege. Poliermaschine, Schleifer und Heißluftpistole arbeiten mit Kabel oder Akku, deren Akkus und Ladegeräte unter Akkusysteme stehen. Reifen, Sprüher mit Kompressorventil und die Druckluft-Reinigungspistole brauchen Luft. Worauf es bei Liefermenge und Kessel ankommt, erklärt die Seite Kompressoren.

      Die Akkuplattform verbindet mehr Maschinen als nur den Polierer

      Eine Akkuplattform ist die gemeinsame Aufnahme für Akkus einer Marke; im FLEX-System treibt derselbe 18-Volt-Akku Poliermaschine, Schleifer, Heißluftpistole und Akku-Kompressor an.

      Welche Akkus mit welchem Ladegerät zusammenarbeiten und warum Fremdakkus nicht passen, erklärt die Seite Akkusysteme. Für die Arbeit am Fahrzeug zählt die Folge: Mit jeder weiteren Maschine, die an den vorhandenen Akku passt, kaufst du nur noch das Werkzeug, nicht noch einmal die Energie.

      Der Verbund reicht über diesen Bereich hinaus. FLEX betreibt auch Akkusauger und Arbeitsleuchten mit 18 Volt, die Leuchten stehen unter Beleuchtung. Das FLEX "CA 12/18 230/CEE" Batterieladegeräte (12/18V) lädt die 18-Volt-Akkus und zusätzlich die 12-Volt-Klasse. Genau dieses Ladegerät und zwei Akkus mit 5,0 Ah stecken im Set der FLEX-Akku-Poliermaschinen. Einen weiteren FLEX "AP 18 V" Akku-Pack (18V) nimmst du dazu, wenn die Arbeit nicht an der Ladezeit hängen soll.

      Die 12-Volt-Klasse ist bei FLEX für leichtere Arbeiten gedacht; dazu gehört der FLEX "PXE 80 12-EC" Akku-Exzenterpolierer Ø80mm (12V) für Spiegel, Sicken und enge Stellen. Das Ladegerät bleibt dasselbe, die Akkus gehören jeweils zu ihrer Spannungsklasse.

      RUPES iBrid ist ein eigenes System. Die Rupes BigFoot "HLR15" iBrid Akku Exzenter-Poliermaschine Ø125mm kommt bei uns im Set mit zwei 18-Volt-Akkus zu 5 Ah und Ladegerät. Diesen Akku gibt RUPES nur für die BigFoot-Akku-Poliermaschinen HLR15 und HLR21 iBrid frei, einen Schleifer oder eine Heißluftpistole dazu gibt es im Sortiment nicht.

      Akku oder Kabel ist die zweite Frage. Nutzer schätzen am Akku, dass kein Kabel über den Lack schleift und keine Steckdose in der Nähe sein muss. Für das Kabel spricht die Dauerleistung, wenn ein ganzes Fahrzeug in einem Durchgang poliert wird, und der Fachhandel schätzt Akku-Geräte bei langen Arbeiten als weniger konstant ein. Eine belastbare Laufzeit pro Fahrzeug nennt keine unserer Quellen, deshalb nennen wir keine Minuten.

      Glas, Lackkanten und Kunststoffclips vertragen weniger, als die Maschinen können

      Jede Maschine dieses Bereichs hat eine Grenze, an der sie Schaden macht: Heißluft an Glas, Schleifstaub in der Luft, Rotation an der Kante und Drehmoment an Kunststoffclips.

      Auf Glas hat die Heißluftpistole nichts verloren, weil ungleich erwärmtes Glas springen kann. Auch frische Coatings und eine lange erhitzte Lackstelle gehören nicht in den heißen Luftstrom, überhitzter Lack kann verbrennen. Für die Folie selbst gilt die Temperatur am Material, nicht die Einstellung am Gerät. Montagehilfen für Lackschutzfolie findest du unter Folienzubehör.

      Schleifstaub gehört in den Sauger, nicht in die Luft. Beim Trockenschliff von Lack sieht die DGUV die Absaugung direkt am Arbeitsplatz vor, Abblasen mit Druckluft wirbelt den feinen Staub nur auf. Wer schleift, plant den Sauger deshalb von Anfang an mit ein. Nicht umsonst ordnet FLEX Sauger in dasselbe Automotive-System ein wie die Schleifer.

      Rotation erzeugt mehr Reibungswärme als ein Exzenter und richtet sich laut Fachhandel an Erfahrene. An der Kante wird diese Wärme zuerst kritisch. Wie Pad, Drehzahl und Druck dort zusammenspielen, gehört zur Wahl der Poliermaschine und nicht zum Werkzeug-Überblick.

      Der Akku-Schraubendreher ist für kleine Schrauben gebaut: Kennzeichen, Blenden, Verkleidungen. Radschrauben und festsitzende Verbindungen gehören nicht zu seinen Aufgaben, dafür fehlt ihm das Drehmoment. Seine Stärke liegt im Gegenteil: Er begrenzt die Kraft, damit Kunststoffgewinde ganz bleiben.

      Langsam fühlt sich beim ersten Einsatz jeder dieser Maschinen richtig an, und das ist es auch. Der ADAC nennt fürs maschinelle Polieren Schatten, mäßige Temperatur und leichten Druck. Wer so beginnt, braucht länger und trägt dafür nur ab, was er abtragen will.

      FLEX deckt fast die ganze Kette ab, RUPES das Polieren

      Zwei Marken prägen das Sortiment mit unterschiedlicher Rolle: FLEX mit Maschinen vom Schleifen bis zum Akku-Kompressor, RUPES mit BigFoot-Poliermaschinen für Kabel und Akku.

      FLEX baut die Kette fast vollständig: Rotations- und Exzenterpoliermaschinen der Reihen PE, XFE, XCE und PXE, Exzenter- und Schwingschleifer der Reihen ORE und OSE, Heißluftpistolen, einen Akku-Kompressor, einen Stabschrauber sowie Akkus und Ladegeräte der 12- und 18-Volt-Klasse. Eine Ausnahme im System ist der Stabschrauber, dem FLEX einen fest eingebauten Akku gibt. Er gehört damit nicht zur 18-Volt-Plattform. Was in der FLEX-Kette fehlt, ist die Dauerluft aus dem Kessel.

      Zwei FLEX-Maschinen zeigen die Spannweite beim Polieren. Der FLEX "PE 2 18-EC" Akku-Rotationspolierer Ø150mm (18V) ist ein Rotationspolierer für geübte Hände, der FLEX "XFE 2 15 18-EC" 15mm Akku-Exzenterpolierer mit Freilauf Ø150mm (18V) ein Exzenter mit Freilauf und 15 mm Hub. Beide laufen am selben 18-Volt-Akku, die Wahl zwischen ihnen ist eine Frage der Erfahrung, nicht der Plattform.

      RUPES konzentriert sich im Sortiment aufs Polieren. Die BigFoot-Reihe reicht von kompakten Maschinen mit 75 mm Teller für Spiegel und Sicken bis zu Geräten mit Zwangs-Exzenter, dazu kommen Kabelgeräte mit 15 und 21 mm Hub und die iBrid-Akkumaschinen. Für Schleifer, Heißluft und den Akku-Kompressor steht im Sortiment FLEX.

      Druckluft ist die zweite Energiequelle neben Strom. Ein Kesselkompressor liefert Dauerluft für die Druckluft-Reinigungspistole oder eine Reifenmontiermaschine, für die Weber-Werke 8 bis 10 bar nennt. Ein Akku-Kompressor füllt Reifen und Sprüher, als Luftquelle für Druckluftwerkzeug reicht er nicht. Weil Poliermaschinen, Schleifer und Heißluftpistolen hier elektrisch laufen, bleibt Druckluft in diesem Bereich Versorgung und kein eigener Werkzeugweg.

      Der Einstieg ist eine Poliermaschine, kein Werkzeugkoffer

      Wer mit Elektrowerkzeug anfängt, kauft zuerst die Maschine für den Arbeitsschritt, den das Fahrzeug wirklich braucht, und für Swirls und Hologramme ist das eine Poliermaschine.

      Wenn du Lack pflegen und Hologramme entfernen willst, beginnst du mit einer Exzenter-Poliermaschine mit Freilauf. Freilauf bedeutet: Der Teller dreht sich nur mit, solange die Reibung am Lack es erlaubt, und bleibt bei zu viel Druck stehen. Für dich heißt das, die Maschine bremst sich selbst, bevor zu viel Druck zu viel Abtrag wird. Der Fachhandel stuft diese Bauart als einsteigerfreundlich ein.

      Wenn Läufer oder Einschlüsse im Lack stehen, kommt ein Schleifer vor die Poliermaschine. Wenn Folie verarbeitet wird, ist die nächste Maschine eine Heißluftpistole. Wenn schon FLEX-18-Volt-Akkus im Schrank liegen, bleibst du im System, dazu raten auch Nutzer in Foren. Liegt schon eine RUPES-iBrid-Maschine bereit, nutzt eine zweite RUPES-Akku-Poliermaschine denselben Akku.

      Die Schwierigkeit solltest du vorher kennen. Der ADAC rät, Maschinenpolitur Profis zu überlassen, der Fachhandel hält den Exzenter dagegen für einsteigerfreundlich. Beides stimmt: Die Maschine verzeiht mehr als ein Rotationspolierer, die Technik lernst du trotzdem erst an den ersten Flächen. Die dauern länger als gedacht, und das gehört dazu.

      Wer schon eine Kabel-Poliermaschine besitzt, wechselt nicht aus Pflicht auf Akku. Die Kabelmaschine bleibt die Maschine für den langen Durchgang am ganzen Fahrzeug, eine Akku-Maschine kommt für Stellen dazu, an denen das Kabel stört.

      Wer nur wäscht und versiegelt, braucht keinen Schleifer. Die Poliermaschine kommt dazu, wenn Swirls oder Hologramme im Lack stören. Bis dahin ist die ehrliche Empfehlung für diesen Bereich: noch kein Elektrowerkzeug, sondern eine gute Wäsche.

      Im FLEX-System legt die erste Akku-Maschine fest, womit alle weiteren laufen. Kommt später ein Schleifer oder eine Heißluftpistole dazu, arbeitet sie am Akku, der schon da ist. So wächst die Ausrüstung mit den Arbeitsschritten deines Fahrzeugs, nicht mit dem Katalog.

      Zu viel Auswahl? Lass dir bei Werkzeuge helfen:


      Häufig gestellte Fragen zu Elektrowerkzeug für die Fahrzeugaufbereitung


      Welche Werkzeuge braucht man für die Fahrzeugaufbereitung?

      Das hängt am Arbeitsschritt, nicht an einer Liste. Für Swirls und Hologramme reicht eine Poliermaschine, für Läufer und Einschlüsse kommt ein Schleifer davor. Folie verlangt eine Heißluftpistole, Verkleidungen einen Akku-Schraubendreher, Reifen und Druckluftpistole einen Kompressor. Handwerkzeug-Sets mit Steckschlüsseln führen wir nicht, die Maschinen findest du unter Poliermaschinen und Schleifmaschinen.

      Akku oder Kabel: Welche Maschine passt zu meinem Einsatz?

      Akku, wenn du ohne Kabel am Lack um das Auto gehen oder ohne Steckdose arbeiten willst. Kabel, wenn du ein ganzes Fahrzeug in einem Durchgang polierst und keine Ladepause einplanen möchtest. Der Fachhandel schätzt Akku-Geräte bei langen Arbeiten als weniger konstant ein. Eine belastbare Laufzeitangabe pro Fahrzeug gibt es nicht, deshalb nennen wir keine.

      Druckluftwerkzeug oder Elektrowerkzeug: Was eignet sich zum Aufbereiten?

      Für Schleifen, Polieren und Folie reicht Elektrowerkzeug mit Kabel oder Akku; Druckluftwerkzeug braucht einen Kesselkompressor mit ausreichender Liefermenge. Druckluft brauchst du für Reifen, die Druckluft-Reinigungspistole und Reifenmontiermaschinen, für die Weber-Werke 8 bis 10 bar nennt. Ein Akku-Kompressor füllt nur Reifen und Sprüher. Welche Luftmenge welcher Verbraucher braucht, steht unter Kompressoren.

      Brauche ich vor dem Polieren einen Schleifer?

      Nur, wenn etwas über der Fläche steht: ein Läufer, ein Staubeinschluss oder Orangenhaut im Klarlack. Swirls, Hologramme und leichte Kratzer nimmt die Poliermaschine mit Politur ab. Ein Exzenterschleifer mit 3 mm Hub ist für Lack gedacht, einer mit 5 mm für Spachtel. Wer nur wäscht und versiegelt, braucht keinen Schleifer.

      Welches Werkzeug eignet sich für Einsteiger in die Maschinenpolitur?

      Der Fachhandel stuft die Exzenter-Poliermaschine mit Freilauf als einsteigerfreundlich ein, etwa den FLEX "XFE 2 15 18-EC" 15mm Akku-Exzenterpolierer mit Freilauf Ø150mm (18V). Ihr Teller bleibt bei zu viel Druck stehen, Rotation erzeugt dagegen mehr Reibungswärme und richtet sich an Erfahrene. Der ADAC rät, Maschinenpolitur Profis zu überlassen, und nennt Schatten, mäßige Temperatur und leichten Druck.

      Treibt ein FLEX-Akku mehrere Maschinen an?

      Ja, innerhalb der FLEX-18-Volt-Plattform. Derselbe Akku treibt Akku-Poliermaschinen, Akku-Schleifer, die Akku-Heißluftpistole und den Akku-Kompressor an, das Ladegerät CA 12/18 lädt 12 und 18 Volt. Nicht dazu gehören der FLEX-Stabschrauber mit fest eingebautem Akku und RUPES iBrid als eigenes System. Details stehen unter Akkusysteme.

    Werkzeuge