Wat een leersealant in je auto beschermt en wat niet
Daniel von Detailing1 |
Koch-Chemie
Adapter voor folie-radiergum op de boormachine
Koch-Chemie
Folie-radiergum voor boormachines
Was ist ein Folienradierer? Eine nicht schleifende Scheibe aus Gummi oder Kunststoff für die Bohrmaschine, die Aufkleber, Zierstreifen, Beschriftungsfolie und Klebereste durch Reibwärme vom Untergrund rollt. Koch-Chemie gibt seinen Radierer für Lack, Glas und Metall frei. Lackierte Kunststoffteile und Nachlackierungen schließen andere Radierer-Hersteller ausdrücklich aus.
Folienradierer sind Radierscheiben: runde, nicht schleifende Scheiben aus Gummi oder Kunststoffcompound, die über einen Adapter in der Bohrmaschine laufen. Die Reibung erwärmt Folie und Kleber, beide werden weich und rollen vom Untergrund ab, ohne dass eine Klinge den Lack berührt. Im Sortiment stehen der Koch-Chemie Folienradierer für Bohrmaschinen 1 Stück / Ø 87 mm und der Koch-Chemie Folienradierer-Adapter für Bohrmaschinen 1 Stück.
Praxistipp von Detailing1: Nimm deine freie Hand als Thermometer. Leg sie nach jeder Bahn flach neben die bearbeitete Stelle. Kannst du sie dort nicht mehr entspannt liegen lassen, ist das Blech zu warm: Maschine absetzen, Scheibe und Lack abkühlen lassen, erst dann weiter. Im Praxistest der AUTO ZEITUNG reichte die halbe Maschinenleistung völlig und brachte im Zweifel sogar die besseren Ergebnisse.
Ein Folienradierer ist eine rotierende Scheibe aus Gummi oder Kunststoff, die Folie und Kleber durch Reibwärme weich macht und vom Untergrund rollt, statt den Lack darunter abzutragen. Am Auto trifft er auf Werbebeschriftung von Firmenfahrzeugen, Zierstreifen, Händleraufkleber, das doppelseitige Klebeband unter Emblemen und Kleberflächen, die nach dem Abziehen einer alten Folie stehen bleiben.
Das Wirkprinzip heißt Reibwärme. Die Scheibe läuft mit leichtem Druck über die Folie, die Reibung heizt Folie und Klebstoff an genau dieser Stelle auf, der Kleber verliert seinen Halt und rollt zusammen mit der Folie ab, so wie ein Radiergummi den Bleistift vom Papier nimmt. Heißt für dich: Du musst keine Klinge unter eine spröde, verwitterte Folie treiben, die bei jedem Ansatz in kleine Stücke bricht.
Dieselbe Wärme macht den Radierer zu einem Werkzeug, das Aufmerksamkeit verlangt. Im Praxistest der AUTO ZEITUNG wurde die Oberfläche sehr schnell sehr heiß. Radierscheiben tragen den Lack nicht ab wie Schleifpapier, sie können ihn aber überhitzen, wenn die Scheibe zu schnell dreht oder zu lange auf einer Stelle bleibt. Untergrund, Drehzahl und Bewegung entscheiden deshalb mehr als die Scheibe selbst.
Eine Namensfalle gibt es: Ein Schmutzradierer ist ein Schwamm für die Handreinigung und hat mit der Radierscheibe nur das Wort gemeinsam. Für die Scheibe an der Bohrmaschine hörst du in der Szene auch Radierscheibe, Radierrad oder, aus dem Englischen, Eraser Wheel. Gemeint ist immer dasselbe Werkzeug.
Eine Radierscheibe funktioniert erst mit Aufnahme und Antrieb: Die Radierscheibe sitzt auf einem Adapter, der Adapter in der Maschine, und die Maschine liefert eine regelbare, niedrige Drehzahl. Fehlt eines der drei Teile, dreht sich nichts.
Bei Koch-Chemie sind das zwei Artikel: die Radierscheibe mit 87 mm Durchmesser und der Adapter für Bohrmaschinen, den der Hersteller als separat erhältliches Verbindungsstück zur Bohrmaschine führt. Ob die Scheibe in fremde Aufnahmen passt oder der Adapter fremde Scheiben trägt, belegt Koch-Chemie nicht. Wir versprechen es deshalb auch nicht.
Als Antrieb nennt Koch-Chemie die Bohrmaschine. Wer nach einem Folienradierer für den Akkuschrauber sucht, sucht im Kern nach einer Maschine, die sich langsam und gleichmäßig drehen lässt, etwa eine Bohrmaschine mit Stellrad oder ein Akku-Bohrschrauber mit Bohrfutter und feinfühligem Abzug. Das Schaftmaß des Adapters veröffentlicht Koch-Chemie nicht. Prüf beim ersten Einspannen, dass dein Futter ihn fest und ohne Schlag hält.
Adam's unterscheidet bei seinen Radierscheiben zwei Bauformen. Massive Scheiben erzeugen mehr Reibung und Wärme und halten länger, belüftete Scheiben mit Durchbrüchen bleiben kühler und verschleißen schneller. Die grobe Lamellenscheibe im Test der AUTO ZEITUNG war zu aggressiv und hinterließ Spuren. Aus welchem Material bzw. welcher Mischung der Koch-Chemie Radierer besteht, steht in keiner Herstellerunterlage, deshalb bleibt es hier bei der Einordnung.
Die Scheibe ist ein Verschleißteil, sie reibt sich beim Arbeiten mit ab wie ein Radiergummi. Würth rät bei seinen Radierern, die Kanten einer neuen Scheibe vor dem ersten Einsatz kurz anzurauen, damit sie sofort greift. Für eine große Beschriftung lohnt es sich, die Scheibe zwischendurch anzusehen: Wird die Lauffläche ungleichmäßig, arbeitet sie nicht mehr über die volle Breite.
Über den Einsatz entscheidet der Untergrund, nicht der Aufkleber: Koch-Chemie gibt seinen Radierer für Lack, Glas und Metall frei, andere Hersteller schließen lackierte Kunststoffteile ausdrücklich aus.
Der Regelfall ist Werkslack auf Blech, etwa die Beschriftung auf Tür und Heckklappe eines Transporters oder ein Zierstreifen über Kotflügel und Motorhaube. Glas und Metall gehören laut Koch-Chemie ebenfalls dazu, zum Beispiel die Klebereste einer alten Beklebung an einer Seitenscheibe. Ein schneller Check vorab: Klopf mit dem Fingerknöchel auf das Bauteil. Blech klingt satt, ein Kunststoffteil hohl und gibt leicht nach.
Die erste Grenze zieht die Chemie des Lacks. Thermoplastische Lacke, etwa ältere Acryl- oder Nitrolacke, werden bei Wärme wieder weich, ähnlich wie Kerzenwachs neben der Flamme. Für dich heißt das: Auf so einem Lack nimmt die Radierscheibe nicht nur die Folie mit, sondern verschmiert den Lack selbst. 3M und Chemicar schließen solche Lacke für ihre Radierscheiben aus.
Lackierte Kunststoffteile sind der zweite Ausschluss. Stoßfänger und Motorradverkleidungen bestehen aus Kunststoff, der die Reibwärme schlecht ableitet und selbst weich werden kann. Würth nennt Kunststoffteile und lackierte Kunststoffe wie Stoßfänger ausdrücklich als ungeeignet, 3M Stoßfänger aus Polyolefin, Chemicar weiche Kunststoffe, Acryl und Plexiglas.
Nachlackierte Teile gehören ebenfalls nicht unter die Scheibe, denn Chemicar schließt jede Lackierung aus, die nicht vom Werk stammt. Ein eigener Fall sind Wasserlacke: Würth berichtet dort in Einzelfällen von Verfärbungen und rät, vorher an einer unsichtbaren Stelle zu probieren. Auf Kunststoffteilen und Nachlackierungen arbeitest du mit Wärme, einer Kunststoffklinge aus der Kategorie Schaber und einem Mittel aus der Kategorie Klebstoffentferner, das für diesen Untergrund freigegeben ist.
Eine Radierscheibe arbeitet mit niedriger Drehzahl, leichtem Druck und ständiger Bewegung; verharrt die Scheibe an einer Stelle oder dreht sie zu schnell, überhitzt der Lack darunter.
Die Drehzahl, gemessen in Umdrehungen pro Minute, bestimmt, wie viel Wärme pro Sekunde entsteht. Koch-Chemie veröffentlicht für seinen Radierer keinen Wert. Zur Einordnung helfen andere Radierscheiben-Hersteller: 3M nennt als Optimum etwa 2.000 Umdrehungen pro Minute und warnt, dass über 2.500 manche Lacke Schaden nehmen. Würth begrenzt seinen Radierer auf 2.000, mehrere Hersteller setzen für ihre Scheiben eine absolute Obergrenze von 4.000.
Übersetzt heißt das: Die Bohrmaschine läuft deutlich unter ihrer Höchstdrehzahl, bei vielen Maschinen auf einer kleinen Stufe des Stellrads. Diese Zahlen gelten für die Scheiben der jeweiligen Hersteller und sind ausdrücklich keine Koch-Chemie-Angabe. Sie zeigen aber die Richtung, in der alle Quellen übereinstimmen: langsam statt schnell.
Der Ablauf selbst ist schlicht. Fläche reinigen, damit kein Schmutz zwischen Scheibe und Lack gerät. Scheibe fest auf den Adapter, Adapter in die Bohrmaschine. Dann mit leichtem Druck ansetzen, die Scheibe arbeiten lassen und in Bahnen über die Folie führen, ohne auf einer Stelle stehen zu bleiben. Zwischendurch Scheibe und Blech abkühlen lassen, bevor es weitergeht.
Beim Ansetzwinkel widersprechen sich die Quellen: Die AUTO ZEITUNG setzte schräg an, andere Hersteller wollen die volle Scheibenbreite ohne Kippen. Wir legen deshalb keinen festen Winkel fest, sondern empfehlen gleichmäßigen Kontakt, bei dem sich keine Kante in den Lack drückt. Eine Schutzbrille ist Pflicht, weil Folienstücke und Abrieb der Scheibe wegfliegen. Würth rät zusätzlich zu Gehör- und Handschutz.
Rechne mit Zeit. Für die beschriftete Motorhaube eines Transporters brauchte die AUTO ZEITUNG 20 bis 30 Minuten. Beim ersten Bauteil fühlt sich das langsam an, und genau so gehört es sich. Wer ungeduldig die Drehzahl erhöht, bringt vor allem mehr Wärme auf den Klarlack.
Der Radierer nimmt Folie und dicke Kleberschicht ab, den dünnen Klebstofffilm und den Abrieb danach übernehmen ein Klebstoffentferner und ein sauberes Mikrofasertuch.
Koch-Chemie nennt für die verbleibenden Klebstoffreste drei eigene Produkte: Orange Power, Eulex und Eulex M. Im Sortiment findest du den Koch-Chemie Eulex "Eu" und den Koch-Chemie Orange Power "Op". Weitere Mittel findest du in der Kategorie Klebstoffentferner. Hier zählt die Reihenfolge: erst mechanisch, dann chemisch.
Nicht jeder Rest ist Kleber. Im Test der AUTO ZEITUNG blieb nach dem Radieren ein gelblich-bräunlicher Schleier aus heißen Folien- und Radiererresten, der sich nur mühsam mit Politur entfernen ließ. Löst der Klebstoffentferner nichts mehr, liegt die Aufgabe bei einer Politur, nicht bei mehr Chemie.
Zum Nachwischen gehört ein sauberes Tuch aus der Kategorie Mikrofasertücher, das den gelösten Kleber aufnimmt, statt ihn zu verteilen. Wechsle die Tuchseite oft, denn ein vollgesogenes Tuch schiebt den Film nur hin und her.
Dieselben zwei Koch-Chemie-Artikel stehen auch in der Markenkategorie Folienradierer von Koch-Chemie. Den ganzen Weg vom Aufkleber bis zum sauberen Lack beschreibt der Koch-Chemie-Ratgeber Kleberreste entfernen. Der Radierer selbst gehört ins Folienzubehör, wo die Werkzeuge rund um Folie am Fahrzeug liegen, vom Entfernen bis zur Montage.
Für einen einzelnen Händleraufkleber reichen Föhn, Kunststoffschaber und Klebstoffentferner völlig; der Radierer an der Bohrmaschine lohnt sich bei großflächiger, verwitterter Beschriftung, Zierstreifen und ganzen Kleberflächen.
Ein Händlerlogo auf der Heckklappe oder ein kleiner Aufkleber lässt sich anwärmen, mit der Kunststoffklinge anheben und der Kleberfilm danach chemisch lösen. Dafür eine Bohrmaschine aufzubauen, bringt nichts, und du vermeidest jedes Wärmerisiko. Ehrlich gesagt: Für diesen Fall brauchst du keinen Radierer.
Anders sieht es bei Beklebung aus, die jahrelang Sonne abbekommen hat. Solche Folie bricht beim Abziehen in kleine Stücke, und jeder Ansatz mit der Klinge ist ein möglicher Kratzer. Hier spart der Radierer die Schabe-Arbeit, weil er Folie und Kleber in einem Gang abnimmt. Das gilt auch für Zierstreifen und das Klebeband unter abgenommenen Emblemen.
Die Suchnachfrage nach diesem Werkzeug liegt jedes Jahr von März bis Mai am höchsten. Wer dann loslegt, sollte im Schatten und an einem kühlen Bauteil arbeiten: Ein Blech, das schon in der Sonne heiß geworden ist, lässt dir beim Radieren weniger Reserve, bevor der Lack zu warm wird.
Eine Grenze haben alle Werkzeuge gemeinsam: den Schatten eines alten Schriftzugs. Der Lack unter der Folie war jahrelang vor UV-Licht geschützt, der Lack daneben nicht, und dieser Alterungsunterschied bleibt nach dem Entfernen als Umriss sichtbar. In der Szene heißt das Ghosting. Der Radierer entfernt Folie und Kleber, den Farbunterschied nicht. Eine Politur mildert ihn, beseitigt ihn nicht in jedem Fall.
Oft ist das Entfernen nur der erste Schritt. Wer auf die frei gewordene Fläche danach Lackschutzfolie legt, braucht für die Nassmontage eine Montageflüssigkeit für Lackschutzfolie, auf der die neue Folie gleiten kann, bis sie sitzt.
Am Ende entscheidet nicht, wie fest ein Aufkleber sitzt, sondern was darunter liegt. Werkslack auf Blech, Glas oder Metall: Radierer, kleine Stufe, ständig in Bewegung. Lackiertes Kunststoffteil oder Nachlackierung: Wärme, Kunststoffklinge, freigegebener Klebstoffentferner. Wer diese eine Frage vor dem ersten Ansetzen beantwortet, trifft die Entscheidung, bevor die Maschine läuft, und nicht erst, wenn der Lack warm wird.
Te veel keuze in Folie-radiergommen? Laat je helpen kiezen:
Ein Folienradierer ist eine nicht schleifende Gummi- oder Kunststoffscheibe, die über einen Adapter in der Bohrmaschine läuft. Die Reibung erwärmt Folie und Kleber, beide werden weich und rollen vom Untergrund ab, ohne dass eine Klinge den Lack berührt. Im Sortiment steht dafür der Koch-Chemie Folienradierer für Bohrmaschinen mit 87 mm Durchmesser.
Den Folienradierer brauchst du bei großflächiger oder verwitterter Beschriftung, bei Zierstreifen und ganzen Kleberflächen auf Werkslack, Glas oder Metall. Für einen einzelnen Aufkleber reichen Wärme, eine Kunststoffklinge aus der Kategorie Schaber und ein Klebstoffentferner. Auf lackierten Kunststoffteilen ist der Weg ohne Radierer ohnehin der richtige.
Ja, wenn er zu schnell dreht oder zu lange auf einer Stelle bleibt, denn die Reibwärme kann den Lack überhitzen. 3M warnt für seine Radierscheibe, dass über 2.500 Umdrehungen pro Minute manche Lacke Schaden nehmen. Mit niedriger Drehzahl, leichtem Druck, ständiger Bewegung und Pausen hältst du die Wärme auf intaktem Werkslack im Griff.
Koch-Chemie nennt die Bohrmaschine als Antrieb und veröffentlicht keine Drehzahl. Zur Einordnung: 3M nennt für seine Radierscheibe ein Optimum um 2.000 Umdrehungen pro Minute. Die 4.000, die mehrere Hersteller als Obergrenze setzen, sind kein Lackwert. Wichtig ist eine regelbare, niedrige Drehzahl. Der Folienradierer-Adapter für Bohrmaschinen verbindet die Scheibe mit der Maschine und ist separat erhältlich.
Auf Glas ja: Koch-Chemie gibt seinen Folienradierer für Lack, Glas und Metall frei. Lackierte Kunststoffteile wie Stoßfänger, weiche Kunststoffe und Plexiglas schließen Hersteller von Radierscheiben aus, weil die Reibwärme das Material erweichen kann. Dort arbeitest du mit Wärme, einer Kunststoffklinge und einem Klebstoffentferner, der für diesen Untergrund freigegeben ist. Koch-Chemie nimmt Polycarbonat und Polyacryl bei Eulex aus.
Ein gelblich-bräunlicher Schleier kann Abrieb aus heißer Folie und Radierscheibe sein, wie ihn die AUTO ZEITUNG im Test beobachtet hat. Löst ihn der Klebstoffentferner nicht, hilft eine Politur. Ein Schatten im Umriss des alten Schriftzugs ist dagegen Lackalterung. Politur mildert ihn, beseitigt ihn nicht in jedem Fall.